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Mein Heim-Netzwerk

Angefangen hat diese Geschichte kurz vor Weihnachten 1996, als ich mir bei VOBIS ein 33.6er Modem für meinen damaligen 486/50 mit Win 3.11 kaufte. Zuerst probierte ich ein bisschen mit AOL-Logo herum (ja, die warfen einem auch damals schon die Disketten hinterher), dann meldete ich den Internetzugang über FPO (Freie Presse online) an. Seit Januar 2002 gehe ich über DSL und T-Online-Logo ins Netz.
Was macht man mit dem Internet? Na das Übliche, rumsurfen, eine Homepage gestalten, Filesharing. Zuerst hatte ich Bearshare-Bear (Bearshare) benutzt, seit dem Vorhandensein von DSL und Flatrate bin ich auf Donkey-Esel(eDonkey) umgestiegen. Wer das auch macht, kennt das Problem, am Anfang läuft der Rechner nur ein paar Stunden und später den ganzen Tag. Also mußte eine andere Lösung her, ich hatte mich auf einen Laptop eingeschossen, der als "Server" laufen sollte. Einen günstigen Laptop, auf dem man Windows laufen lassen kann, gibts nicht, also muß Linux drauf, da sind die Sytemanforderungen geringer.
Ich gab also in der o.g. Lokalzeitung eine Anzeige auf, daß ich einen Laptop suche, Batterien defekt, Display defekt, Prozessor ca. 200 MHz und noch funktionierend und natürlich billig(st). Nun, ich hab nicht ganz bekommen, was ich wollte, es ist ein PI/100 mit funktionierenden Display, jedoch kaputter Festplatte geworden. Ich hab also eine alte 10GB Platte reingesetzt, mir 2 alte 10MBit PCMCIA-Netzwerkkarten besorgt und ein SuSE Linux 7.3 drauf installiert. Das Ding rödelt jetzt neben mir in der Ecke vor sich hin, verbraucht wenig Strom und macht keinen Krawall, da es keinen Prozessorlüfter hat. Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich als Linux-Neuling das Teil soweit hatte, daß es alles das macht, was ich wollte.
Das ist im Einzelnen:

  • DHCP-Server - Er verteilt an alle PC's und sonstige Komponenten im Netz IP-Adressen.
  • DNS-Server - Er stellt die Namensauflösung für das lokale Netz bereit (Umwandlung Rechnername zu IP-Adresse).
  • HTTP-Server - Meine Homepage liegt auf diesem Rechner und ist unter http://sbarth.dyndns.org abrufbar. Dabei ist der verwendete Web-Server "Apache" PHP-fähig und ich kann meine Seite tlw. mit PHP (z.B. Gästebuch) gestalten.
  • SQL-Server - Der MySQL-Dienst stellt ein komfortables Datenbanksystem zur Verfügung, insbesondere die Romanheftseiten und die Temperaturmeßseite greifen per PHP auf MySQL zu, Das macht das Aktuellhalten der Seiten zu einem Kinderspiel. Bearbeitet werden die Datenbanktabellen mit MS-Access vom PC aus. Das wird durch den MyODBC-Treiber ermöglicht, der Access direkt auf die MySQL-Datenbank zugreifen läßt.
  • Printserver - Der Laserdrucker steht von allen Rechnern aus zur Verfügung.
  • eDonkey-Client - Auf dem Laptop läuft die Linux-Version des eDonkey, fernbedienbar über Internet oder von der Workstation mit einem GUI.
  • File-Server - Sowohl das "incoming"-Verzeichnis des eDonkey mit den fertigen Downloads, wie auch das HTML-Verzeichnis des Webservers sind von den Windows-PCs aus über eine Samba-Freigabe erreichbar, ich kann also meine Website zum Bearbeiten direkt auf dem Server öffnen.
  • Router/Firewall - Ganz nebenbei erledigt der Linux-Rechner auch noch das Masquerading, er stellt dem lokalen Netz den Internetzugriff unter einer einzigen IP-Adresse zur Verfügung. Außerdem verhindert ein Firewall-Skript (hoffentlich ) den ungewollten Zugriff auf Rechner und Daten aus dem Internet.


Bisschen grafisch aufbereitet sieht das so aus:



Die WLAN-Geschichte ist noch ganz neu, ich denke mal, da kann ich gelegentlich auch noch ein bissel was dazu schreiben. Erstmal gibts nur ein Bild des NETGEAR ME102 WLAN-Accesspoints:

Siehe auch:



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Seite vom: 30.10.2005, 21:37 Uhr (Seite #2)

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